Frustrierte Nutzer: Geschwindigkeiten oftmals übertrieben
Geschwindigkeit ist keine Hexerei. Im Zeitalter des World Wide Web verkommt diese Einsicht zur Binsenweisheit. Zauberhaft wäre es aber schon, wenn die Internetverbindung schnell und reibungslos läuft. Stattdessen ärgern wir uns trotz teurem DSL-Anschluss übers Stocken, Stolpern, Stottern im Datenfluss.
Besser, wir sähen die Zahlen einfach als eine Art Bestellnummern. Das erspart manche enttäuschte Erwartung. Denn die Geschwindigkeitsangaben, mit der die DSL-Anbieter werben, sind keine Zusicherung einer Eigenschaft, sondern unerreichtes Limit. Was immer der Anbieter verspricht, meist hat er sich einfach versprochen. Oder einfacher gesagt: Wir können uns nur darauf verlassen, dass der Anschluss nie schneller ist als vom Provider angekündigt. Es handelt sich bei den vielsagenden Nummern – 3.000, 6.000, 16.000 plus Varianten – gar nicht um Übertragungsraten, sondern um Namen.
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